01/10/2026 0 Kommentare
Abendgottesdienst Kultur JAZZ in der Predigtreihe 'Mauern' zum 65. Gedenken des Mauerbaus
Abendgottesdienst Kultur JAZZ in der Predigtreihe 'Mauern' zum 65. Gedenken des Mauerbaus


"Mauern"
Noch am 15. Juni 1961 versicherte Ulbricht auf einer Pressekonferenz:
„Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten!“. Am 13. August 1961, um die gewaltige Zunahme der Massenflucht zu stoppen, riegelte die DDR-Regierung West-Berlin blitzartig hermetisch ab – zunächst durch Stacheldrahtsperren. Einige Tage später beginnt der Bau der MAUER.
„Das beste Grenzsicherungssystem der Welt“ nannte DDR-Armeegeneral Hoffmann das grausame Bauwerk. Hinterlandmauer, elektrischer Kontaktzaun, Beobachtungsturm, Bunker, Streckmetallzaun, Panzersperre, Hundelaufanlage, Metallspitzenmatte, „Mauer feindwärts“ waren ihre Elemente. 1961/62 wurde die innerdeutsche Grenze durch Minen weiter perfektioniert, 1971 kamen Selbstschussanlagen hinzu.
Nicht nur den Raum, auch die Zeit teilte DIE MAUER. Am 9. November 1989 wurde in Deutschland vermeintlich Utopisches zur Wirklichkeit. Als historische Krönung des Widerstands, vom Volksaufstand des 17. Juni 1953 bis zu den Leipziger Montagsdemonstrationen, fiel DIE MAUER.
Kanzelrede: Alexandra Hildebrandt (Geschäftsführende Vorsitzende und Direktorin (MAUERMUSEUM),
Liturgie: Pfarrerin Jutta Pfannkuch
Musik: Friedhelm Schönfeld (Saxophon), Axinia Schönfeld (Piano, Gesang) & Dr. Ralf Lützelschwab (Orgel)
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